Restaurierung der Stromlinienlok ME 101
Der erforderliche Aufwand zur Restaurierung einer ME 101 hängt im Wesentlichen natürlich von der Substanz des vorhandenen Modells ab. Da in der Regel das Fahrgestell häufiger von der Zinkpest zerstört ist als das Gehäuse, fertigen wir die Fahrgestell Zinkguss-Komponenten als Repliken nach und führen Restaurierungen von Schadfahrzeugen durch.

- Vorraussetzung für eine erfolgreiche Restaurierung ist die brauchbare Substanz des Basisfahrzeugs
Bei einer Restaurierung geht es ja nicht um einen Nachbau, sondern um den Erhalt eines vorhandenen Modells. Dafür müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
- Das originale Gehäuse muss vorhanden sein
- Wesentliche Teile der Elektrik und des Antriebs müssen im Original vorhanden sein
- Replikate müssen dem Original in Bemaßung und Material entsprechen
Wir lehnen den Nachguss von Gehäusen strikt ab, denn nur auf diesem Wege ist sichergestellt, dass Sammler nicht um den Wert ihrer lange gehegten Stücke gebracht werden und die Zahl der "Restaurierungen" nicht die Anzahl der im Original noch vorhandenen Maschinen übersteigt..
Aus diesem Grunde führen wir Neulackierungen auch nur durch, wenn die Originalfarbe am eingelieferten Stück noch zu erkennen ist. Ansonsten erhält eine ME 101 von uns grundsätzlich nur die schwarze Glanzlackierung mit roten Applikationen.
In vielen Fällen ist eine Lok bereits von der Zinkpest befallen, bevor man dies mit dem blossen Auge erkennen kann. Wir haben deshalb die neuralgischen Punkte einmal zusammengestellt - und zwar getrennt für Gehäuse und Fahrgestell.






