Nur die Drehgestelle sind aus Zink gegossen

Glücklicherweise bleibt dem schönen Triebwagenmodell AN 1 von Rivarossi grösseres Unheil durch die Zinkpest erspart. Lediglich die Drehgestelle sind Gussteile, ansonsten ist das Fahrzeug aus Blech und Kunststoff gefertigt. Das Drehgestell besteht aus einem Zinkguss-Körper und ist von unten durch einen Blechdeckel abgedeckt. Dieser Deckel wird durch 2 Schrauben befestigt. Auf jeweils einer Seite wird durch die Schraube auch die Kupplung gehalten.

Das Problem tritt bei den Modellen ab 1952 auf. Zuerst macht sich der Schaden normalerweise am Antriebsdrehgestell bemerkbar, da die Materialveränderungen hier das filigrane Getriebe unter Spannung setzten und damit Funktionsstörungen hervorrufen.



Am Antriebsdrehgestell bemerkt man den Schaden zuerst.

Leider sind auch hier im Laufe der Jahre bei zahlreichen Modellen durch den Bruch des Gussteils einzelne Zahnräder aus dem Getriebe sowie Radsätze verloren gegangen. Diese sind kaum zu ersetzten. Deshalb sollte man auf die Vollständigkeit dieser Teile besonders achten.



Das hintere Laufgestell des Motorwagens ist identisch mit denen des Beiwagens.

Die Drehgestelle der Laufräder sind im Wesentlichen baugleich mit der Antriebseinheit. Es fehlen hierbei lediglich Bohrungen und Lager für die Antriebsradsätze.

Wir fertigen die beiden Varianten als exakte Replikate.

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