Permanente Schwachstelle: Laufräder

- Die Leitfähigkeit der Räder lässt zumeist schon nach, bevor der Zinkpestzerfall augenscheinlich wird.
Bei allen Versionen der ME 101 sind jeweils der rechten Seite Duroplasträder mit eingegossenen Antriebszahnrädern montiert. Ebenfalls in die Kunststoffräder eingegossen ist die Laufachse. Hier ist bei Bestellung von Replikaten auf den bauartbedingten differierenden Achsdurchmesser zu achten.
Auf der gegenüberliegenden Seite befinden sich zwei Zinkgussräder mit stromleitenden Eigenschaften. Bei der ME 101 auf jeder Seite das jeweils hintere Rad mit einem Gewinde für für die Befestigung der Kuppelstange vorhanden ist. Allerdings sind auch Modelle bekannt, bei denen alle vier Räder mit einem solchen Gewinde versehen sind, wobei zwei Gewinde funktionslos bleiben.

- Die isolierten Duroplasträder haben eingegossene Zahnräder
Während die Duroplast-Räder in der Regel die Jahrzehnte unbeschadet überstanden haben - von vereinzelten Abbrüchen der Spurkränze einmal abgesehen- stellen sich die Zinkgussräder als permanente Störquelle dar. In vielen Fällen sind sie bereits durch die Zinkpest zerstört. Auch wenn die Räder augenscheinlich unbeschädigt sind, haben Strukturveränderungen im Material in vielen Fällen dazu geführt, dass die als Stromabnehmer konzipierten Räder ihre Leitfähigkeit eingebüsst haben und deshalb ein zuverlässiger Lauf der Lok nicht mehr möglich ist. Aus diesem Grunde empfehlen wir bei Maschinen, die im Fahrbetrieb eingesetzt werden, die Zinkguss-Räder gegen unsere vernickelten Replikate auszutauschen.

- In vielen Fällen sind augenscheinlich gute Räder dennoch nur bei Vitrinenmodellen zu gebrauchen.
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