Güterwagen der ersten Jahre: Robust und bunt
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Besonders die robusten Zweiachser bilden eine gute Restaurierungsbasis |
Während sich Ende der 40er Jahre die etablierten Nürnberger und Göppinger Modellbahnhersteller in der US. Zone ihrer Vorkriegstradition erinnerten und vielfach noch auf Blechmodelle zurückgegriffen haben, wurden in der Sowjetisch besetzten Zone aufgrund von Metallknappheit bereits die ersten Eisenbahn- Modelle aus Bakelit und auch aus anderen Kunststoffen hergestellt. Die ersten Güterwagen, welche in Pico-Express Startpackungen verkauft wurden, entstanden unter anderem aus Komponenten von Herr und Ehlcke. Es handelte sich dabei eher um robuste Wagen, denen man heute ihren eigentlichen Zweck, nämlich Spielzeug zu sein, ansieht. Die Serie wurde auch unter der Piko-Regie weiter ausgebaut und bietet heute dem Sammler aufgrund der zahlreichen Varianten ein buntes Bild.
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Frühes Pico-Express Fahrgestell mit angeschweisster, starrer Kupplung und Aluminium-Puffern. |
Im Prinzip erkennt man "Pico-Express" Wagen an der angeschweissten, starren Kupplung während die späteren Piko-Güterwagen über eine angenietete, bewegliche und zugleich unkomplizierte Bügelkupplung verfügen. Allerdings hat diese Regel auch Ausnahmen: so kann man beispielsweise auch "Express" Bodenplatten mit genieteten Kupplungen entdecken. Im Detail werden wir auf die verschiedenen Güterwagen-Bauarten in unserem modellbahnmuseum.net eingehen.
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Dieses Fahrgestell mit Bügelkupplung und Edelstahl-Puffern ist bereits aus Sonneberger PIKO-Fertigung. |
Eine weitere Variante sind die Duroplast Güterwagen ohne Bodenplatte. Diese wurden als Kesselwagen und als geschlossene Güterwagen produziert. Bei diesem Wagentyp sind die Achslagerbrücken aus Blech mit Kunststoffblenden und jeweils einzeln mit dem Aufbau verschraubt. Bei diesem Wagentyp sind die Bügelkupplungen ebenfalls mit der Gehäuseschraube befestigt. Die Metallpuffer sind direkt mit der Duroplast-Pufferbohle vernietet.
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Piko-Güterwagen ohne Bodenplatte. |
Die Puffer bei den Bei den "Express-Wagen" sind aus Aluminium gedreht und zeichnen sich durch eine etwas plumpe, spielzeughafte Form aus. Bei den meisten Wagen sind sie alu-silber belassen, bei anderen Modellen schwarz lackiert. Die Wagen aus der späteren Piko-Produktion haben filigranere Puffer aus gedrehtem Stahl, später aus Kunsstoff.
Pico-Express-Wagen und solche aus früher Sonneberger Fertigung haben Achslagerblenden aus Zinkdruckguss. Diese wurden mit den Achslagerbrücken aus Blech vernietet. Später dann wurden die Gussblenden durch solche aus Kunsstoff ersetzt.
..mehr interessante Informationen über Pico-Express und weitere DDR-Marken in unserem antiquarischen Katalog-Archiv!







