Ungewöhnlich: Die MEB Ellok "E 18"
Die ohnehin seltene Ellok E 18 von MEB entwickelt sich immer mehr zu einer wirklichen Top-Rarität unter den DDR-Modellbahnklassikern. Neben den wirklichen Kleinserien-Raritäten von Gebert, Rehse oder EAW kommt sie zwar noch verhältnismässig häufig vor - aber leider nur in meist sehr desolatem Zustand. Fahrfähige Modelle wie die unten abgebildete Maschine sind absolute Ausnahmen.
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Leider ist das Gehäuse der MEB Ellok in den meisten Fällen durch Zinkpest zerstört. |
Die Lok besteht im Wesentlichen aus einem Zinkguss-Gehäuse mit zwei nicht funktionsfähigen, aber absenkbaren Pantografen. Das Gehäuse ist auf einen ebenfalls aus Zinkguss hergestellten Rahmen geschraubt. In der Mitte des Rahmens ist in den frühen Ausführungen ein Wehrmachtsmotor, später dann ein Ehlcke-Motor gebaut. Dabei verfügt die Letztere über einen Selengleichrichter zum Richtungswechsel. Über eine Welle an beiden Seiten werden die beiden Achsen angetrieben. Leider wird die Freude an dieser individuellen Lok durch Zinkpestschäden getrübt.
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Die beiden Motorvarianten der MEB-Bergfelde E 18. Beachtenswert die unterschiedlichen Übersetzungen an den Wellenenden. |
Der spielzeughafte Charakter der Lok wird die jeweils einzelnen, herausstehenden Stirnleuchten unterstrichen. Hier erkennt man auch noch die Tradition des Vorkriegs-Modellbaus, der auf der anderen Seite diesem Modell seinen besonderen Charme verleiht.





